Mit ‘Linux’ getaggte Artikel

Neuer freier Kernel veröffentlicht – Linux-libre 2.6.30

Samstag, 20. Juni 2009

Linux libre 2.6.30

http://aligunduz.org/gNewSense/

Neuer Kernel für freie Betriebssysteme, wie z.B. Gnewsense, veröffentlicht – kann auch unter Debian und Ubuntu verwendet werden.

Einfach herrunterladen und mit

sudo dpkg -i linux-image-2.6.30-libre-fshoppe1_i386.deb
sudo dpkg -i linux-headers-2.6.30-libre-fshoppe1_i386.deb

installieren. Falls man nur diesen bzw. einen einzigen Kernel in einem Verzeichnis hat, funktioniert auch ein sudo dpkg -i linux*. Weitere Informationen dazu finden sich auch auf der verlinkten Website.

Danke für den Gastbeitrag an Thomas.

Mach mir den Pac-Man

Samstag, 06. Juni 2009

Pac-Man ist nicht nur ein Arcade-Spiel aus den 80er Jahren, sondern auch der geniale Paketmanager von Arch Linux. Wenn man ‘pacman’ den Pac-Man entlocken möchte, sollte man in /etc/pacman.conf unter ‘[options]‘ einfach ‘ILoveCandy’ eintragen. Wie das ganze dann aussieht, kann man hier bestaunen:

Weitere Linux-Easter Eggs und Kuriositäten findet man im Arch Linux Forum in den Threads “Code-Eastereggs” und “Linux Bluescreens“.

Eee PC 701 mit absolut freiem Kernel

Samstag, 06. Juni 2009

Seit Montag läuft mein Eee PC 701 mit dem zu 100 Prozent freien Linux-Kernel von aligunduz.org. Der größte Vorteil von diesem Kernel ist, dass man endlich auf Madwifi verzichten kann und stattdessen voll und ganz auf den freien ath5k für den Atheros Chipsatz setzen kann. Das ist auch eines der Ziele, welches sich das Team rund um das ‘Debian Eee PC’-Projekt gesetzt hat. Da aber bei Debian Squeeze, welches ich auf meinem Eee PC installiert habe, noch kein aktueller Kernel der Version 2.6.29 vorliegt, kann man über die o.g. Website schon jetzt die neuen Vorteile nutzen. Der Kernel enthält bereits den atl2 Treiber für die Netzwerkkarte. Hier noch ein (leider eher unscharfes) Bild meines hochfahrenden Eee PCs:

FrEEE PC

FLAC in MP3 unter Linux umwandeln

Sonntag, 31. Mai 2009

Wer bevorzugt seine gekauften CDs unter Linux im FLAC-Format archiviert, aber nur einen mobilen Audioplayer hat, der u. a. nur das MP3-Format beherrscht, wird sich fragen, wie man am einfachsten die FLAC-Dateien in MP3s umwandeln kann. Im englischen Arch Linux Wiki gibt es dazu einen Artikel, der sich mit dieser Thematik beschäftigt. Dort gibt es auch schon ein fertiges Script, das die FLAC-Dateien direkt in MP3s umwandelt und diese am Ende auch taggt. Meine angepasste flac2mp3-Datei könnt Ihr Euch hier bei Bedarf herunterladen. Das einzige was ich im Gegensatz zum Script aus dem Wiki geändert habe, ist der VBR Switch, da ich auf meinem Creative MuVo v200 nur 1GB zur Verfügung habe und deshalb ein paar Einschränkungen bei der Qualität in Kauf nehme. Ein guter englischsprachiger Artikel zum Thema LAME kann man im Hydrogenaudioaudio Wiki nachlesen.

Frischer Wind: Tuz kommt

Mittwoch, 18. März 2009

Tux macht eine Auszeit. Und wer ist dann das Linux-Maskottchen? Der Tasmanische Teufel Tuz!

tuz

(Von: Andrew McGown und Josh Bush, CC BY-SA)

Als Pinguin-Fan bleibt zwar Tux auf immer und ewig mein Linux-Maskottchen, aber ein wenig Abwechselung schadet nie, besonders da diese Art von Beuteltieren vom Austerben bedroht ist.

The Next Big Thing: Neuer E-Book-Reader textr reader aus Berlin

Donnerstag, 22. Januar 2009

Seit der letzten Frankfurter Buchmesse sind E-Book-Reader ins Gespräch gekommen. Neben Sony und Amazon hat jetzt auch der Berliner Hersteller textr seinen E-Book-Reader textr reader vorgestellt. Laut Golem soll das Gerät in Deutschland vorausischtlich im Sommer 2009 erhältlich sein. Erwähnenswert ist natürlich die Tatsache, dass auf dem textr reader ein Linux basiertes Betriebssystem zum Einsatz kommen wird. Persönlich interessiert mich dieses Gerät, da es das Studentenleben etwas einfacher macht ;) . Mit so einem praktischen E-Book-Reader müsste man nicht mehr zig Seiten an Scripts, Power-Point-Presentationen und sonstigen Arbeitsmaterial mit sich in einem großen Ordner herum schleppen. Zwar könnte man mit dem momentanen Stand der Technik noch keine Kommentare auf den einzelnen Seiten vermerken, aber das könnte ja noch für zukünftige Modelle realisiert werden. Leider hüllt sich textr noch in Schweigen wieviel Euro diese Innovation kosten soll. Für die US-Geräte berappt man so um die 400 US-Dollar. In diesem Frühjahr will auch Sony mit seinem Reader auf den deutschen Markt kommen. Man darf also gespannt was sich in diesem Jahr im Bereich E-Book-Reader noch alles tun wird.

Mit dem Alsamixer unter Linux Mikrofone, Lautsprecher und Co. verwalten

Sonntag, 18. Januar 2009

Ein gefragtes Thema, dem ich auch viele Besucher zu verdanken habe, ist wie man unter Linux zum Beispiel sein Mikrofon richtig zum Laufen bringt, sodass es aufnimmt oder was man Einstellen muss, damit man über den Line-In-Eingang seiner Soundkarte etwas aufnehmen kann. Für die folgenden Erklärungen nehme ich an, dass Ihr ALSA als Soundarchitektur auf Eurer Linuxdistribution wie zum Beispiel Ubuntu Linux verwendet.  Um nun etwas einstellen zu können, empfehle ich entweder Gamix als GTK-GUI oder das schlichte, aber gut zu bedienende Alsamixer für die Konsole. Weitere Mixer für ALSA kann man hier einsehen.

Alsamixer sollte in der Regel schon installiert sein. In einem Terminal startet Ihr es einfach mit dem Befehl alsamixer.  Alsamixer öffnet automatisch die erste Soundkarte, die es findet,  falls Ihr mehre installiert habt. Das ganze sieht dann so aus:

Alsamixer

Die Begriffe Card und Chip sind ziemlich selbst erklärend. Interessant sind die drei verschiedenen Ansichten, hier Views genannt. Dazu zählen Playback (Wiedergabe),  Capture (Aufnahme) und ALL (Gesamtansicht). Mit den Tasten F3 bis F5 bzw. der Tab-Taste könnt Ihr zwischen diesen Ansichten hin und her wechseln. Die Navigation funktioniert über die Pfeiltasten. Die Regler lassen sich ebenfalls mit den Pfeil-Tasten hoch und runter regeln. Teilweise ist es erforderlich mit m einen Kanal wie PCM, LINE oder MIC einzuschalten bzw. abzuschalten. Unter Capture kann man zum Beispiel mit der Leertaste MIC für die Mikrofon-Aufnahme oder LINE für die Aufnahme über Line-In  aktivieren.  Wird über dem Namen CAPTUR angezeigt, so wird dieser Anschluss gerade abgegriffen. Je nach Soundkarte habt Ihr hier auch noch Regler, die man mit den Pfeiltasten entsprechend einstellen kann, um die Lautstärke richtig zu justieren zum Beispiel für Capture, damit überhaupt etwas aufgenommen wird. Da das ganze sehr abhängig von dem auf der Soundkarte verbauten Chip ist, kann ich keine genauere Vorgehensweise schildern.  Der angehängte Screenshot zeigt zum Beispiel die Ansicht für eine Terractec Aureon 5.1 PCI Soundkarte.
Weitere Informationen zur Bedienung von Alsamixer erhält man über den Aufruf von man alsamixer im Terminal. Im Vergleich zu Gamix halte ich den Alsamixer für wirklich gut und einfach zu bedienen vor dem sich niemand schämen muss. Also, ruhig auch mal den Blick auf konsolenbasierte Programme werfen. Es lohnt sich.

Nachtrag:  Den alten Artikel, der das Vorgehen unter Ubuntu mit Gammix beschreibt, kann man noch hier im Cache von der Wayback Machine finden – allerdings ohne die Screenshots.

Cookies im Firefox mit Ausnahmen löschen

Sonntag, 18. Januar 2009

Angenommen Ihr wollt normalerweise alle Eure Cookies nach einer Surf-Tour mit Firefox löschen, aber von einer oder mehreren Seiten sollen die Cookies auch noch nach dem globalen Löschen da sein? Dann müsst Ihr folgende Einstellungen im Firefox durchführen:  Öffnet die Einstellungen vom Browser, klickt auf den Tab Datenschutz und wählt mindestens Cookies akzeptieren und Behalten, bis Firefox geschlossen wird aus.

Firefox: Einstellungen

Nach einem Klick auf den Button Ausnahmen tragt Ihr einfach die enstprechende URL der Website ein, von der Ihr die Cookies behalten wollt, und klickt dann zur Bestätigung auf den Button Erlauben.

Firefox: Ausnahmen Cookies

In meinem Fall wollte ich aber weiterhin sämtliche private Daten nach dem Schließen von Firefox löschen. Dafür kreuzt man unter Private Daten das Kästchen Private Daten löschen, wenn Firefox geschlossen wird an und klickt dann auf den Button Einstellungen. Dort könnt Ihr die gewünschten Optionen markieren mit der Ausnahme von Cookies, da sonst das ganze nicht funktionieren wird.

Firefox: Private Daten löschen

Wenn Ihr das alles erledigt habt, dann schließt Ihr am besten Firefox und öffnet ihn wieder. Nun sollten die Cookies von den erlaubten Seiten auch nach dem globalen Löschen beim Beenden noch vorhanden sein. Das ist wirklich praktisch, wenn man zum Beispiel, wie ich auf diesen Blog einen Counter von Blogcounter installiert hat, und sich auch nach dem Löschen der Cookies nicht wieder selber zählen lassen will, ohne sich erst auf Blogcounter einzuloggen und die entsprechende Option anzuklicken.